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Schule und
digitale Bildung

Über das Projekt

Schule und digitale Bildung.
Ein gemeinsames Projekt zur Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Bildungsregion Kreis Gütersloh

In den kommenden fünf Jahren werden die 122 Schulen und ihre Träger im Kreis Gütersloh dabei unterstützt, ihre Schulentwicklung im Bereich des digitalen Lernens voranzutreiben. Um das zu ermöglichen, setzen die Schulverantwortlichen im Kreis Gütersloh, die Bertelsmann Stiftung und die Reinhard Mohn Stiftung gemeinsam das Projekt „Schule und digitale Bildung“ um. Ziel ist es, die Qualität des Unterrichts weiter zu verbessern und die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen in einer zunehmend digital geprägten Lebens- und Arbeitswelt zu gewährleisten. 

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft in fast allen Lebensbereichen grundlegend. Schule hat die Aufgabe, die Schüler auf ihr Leben in dieser Gesellschaft vorzubereiten. Dazu gehört, dass Jugendliche digitale Medien nutzen und auch kritisch und mündig mit ihnen umgehen können: Wie finde ich Informationen im Internet und wie bewerte ich sie? Woran erkenne ich Fake-News? Welche Daten sollte ich besser nicht teilen? Wie helfen mir die digitalen Medien beim Lernen einer Sprache? 

Dieses Lernen mit und über Medien findet im Unterricht vieler Schulen noch zu selten statt - unter anderem, weil die IT-Ausstattung veraltet oder noch nicht im entsprechenden Umfang vorhanden ist und das Wissen über den pädagogischen Nutzen digitaler Medien in den Kollegien oftmals ganz unterschiedlich ausgeprägt ist.  

Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens will die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit der Reinhard Mohn Stiftung den Kreis Gütersloh bei der Medienentwicklung der Schullandschaft langfristig unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht, den Schulträgern und dem Bildungsbüro für den Kreis Gütersloh wird das Projekt „Schule und digitale Bildung“ zwei Schwerpunkte verfolgen:  

  • zum einen werden die Schulen und Kommunen bei der Entwicklung von Konzepten und Strategien zur Medienbildung unterstützt,  
  • zum anderen werden Fortbildungs- und Beratungsangebote aufgebaut und etabliert, um die Akteure in der Bildungsregion Gütersloh zu befähigen, den digitalen Wandel selbst aktiv zu gestalten.

Im Projekt steht das pädagogische Potenzial digitaler Medien im Vordergrund: Digitale Medien können beispielsweise als Werkzeug im Unterricht dienen, um die Herausforderungen von Heterogenität und individueller Förderung besser zu bewältigen. Zudem geht es darum, die Kompetenzen zu vermitteln, die zukünftig in einer digital geprägten Gesellschaft und Arbeitswelt relevant sind.

Derzeit existieren gute Ausgangsbedingungen für das Projekt – unter anderem durch das große Engagement von Lehrkräften und Schulleitungen, von Schulträgern im Kreis Gütersloh, durch Initiativen der Bildungsregion und des Landes sowie von Stiftungen und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren. 

Das Projekt startet im vierten Quartal 2017. Alle 122 Schulen im Kreisgebiet sollen gemeinsam mit ihren Schulträgern in den kommenden fünf Jahren langfristig von dem Angebot profitieren können.



Hintergrundinformationen zum Projekt
Die Bertelsmann Stiftung unterstützt anlässlich ihres 40jährigen Jubiläums die Schulen und Schulträger im Kreis Gütersloh im Rahmen dieses Projekts mit insgesamt 2,9 Mio. Euro über fünf Jahre. Die Projektentwicklung erfolgt in enger Kooperation mit dem Bildungsbüro des Kreises und der Schulaufsicht. Dieser Prozess wird zudem durch die Reinhard Mohn Stiftung unterstützt. Auch zukünftig werden alle Beteiligten eng kooperieren, um notwendige Kompetenzen für die unterschiedlichen Zielgruppen weiter zu entwickeln. Die Bezirksregierung Detmold befürwortet das Kooperationsvorhaben.

Laden Sie hier die Pressemeldung zur Projektbekanntmachung vom 20.09.2017 herunter

Die Projektpartner

Häufige Fragen zum Projekt

  1. Wer hat das Projekt „Schule und digitale Bildung“ initiiert? Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Schulverantwortlichen in der Bildungsregion Kreis Gütersloh, der Bertelsmann Stiftung und der Reinhard Mohn Stiftung. In enger Zusammenarbeit zwischen der Schulaufsicht, den Schulträgern und dem Bildungsbüro des Kreises Gütersloh, sowie den beiden Stiftungen werden Unterstützungsangebote für die Schul- und Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien und für die Schulträger entwickelt.
  2. Um was geht es im Projekt? Alle 122 Schulen und ihre Träger im Kreis Gütersloh werden in den kommenden fünf Jahren dabei unterstützt, ihre Entwicklungen im Hinblick auf die Digitalisierung zu gestalten. Ziel ist es, die Qualität des Unterrichts weiter zu verbessern und die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen in einer zunehmend digital geprägten Lebens- und Arbeitswelt zu gewährleisten. Konkret geht es zum einen um den Erwerb von Medienkompetenz, zum anderen darum, das pädagogische Potenzial digitaler Medien für den Unterricht und das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen.
  3. An wen richtet sich das Projekt? Alle 122 Schulen im Kreisgebiet können gemeinsam mit ihren Trägern in den kommenden fünf Jahren an dem Projekt teilnehmen. Alle, die sich aktiv für eine Teilnahme am Projekt entscheiden, sollen von dem Angebot profitieren. Die Schulen und Schulträger in der Region haben im Rahmen von Veranstaltungen einerseits die Möglichkeit, sich über bereits bestehende Unterstützungsangebote zu informieren. Andererseits soll, vor dem Hintergrund der Laufzeit des Projekts, im Rahmen der Veranstaltungen ein Dialog zu zukünftig benötigten Unterstützungen geführt werden. Profitieren sollen die Kinder und Jugendlichen in den Schulen, die in ihrem Unterricht mit Medien und über Medien lernen.
  4. Ist das ein Projekt für Digitalisierungsbefürworter? Keinesfalls! Es geht darum, die Chancen und die Risiken der Digitalisierung für den Einzelnen wie für den Unterricht in den Blick zu nehmen. Die Digitalisierung prägt unsere Gesellschaft bereits heute in fast allen Lebensbereichen. Schule hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler auf ihr Leben in dieser Gesellschaft vorzubereiten. Dazu gehört auch, dass sie digitale Medien nicht nur nutzen, sondern auch kritisch und mündig mit ihnen umgehen können: Wie kann ich den Wahrheitsgehalt von Informationen aus dem Internet überprüfen? Wie schütze ich mich vor Cyber-Mobbing? Welche Daten sollte ich besser nicht teilen? 
  5. Was erwartet die Schulen, die am Projekte teilnehmen möchten? Die Schulen bekommen u. a. Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Steuergruppen, Medienbeauftragte und Schulleitungen. Für den Fall, dass eine Schule noch kein Medienkonzept ausgearbeitet hat – das Kollegium aber am Projekt teilnehmen möchte, gibt es ein modulares Beratungs- und Unterstützungsangebot. Dieses soll den Schulen die Möglichkeit bieten, ihre Entwicklungsprozesse zu planen und ausgehend von den unterrichtlichen Bedarfen, ein Medienkonzept für ihre Schule zu formulieren.
  6. Was erwartet die Kommunen? Die Verantwortlichen in den Kommunalverwaltungen werden dabei unterstützt, kommunale Medienentwicklungspläne zu entwickeln und umzusetzen. Das Angebot richtet sich auch explizit an kleinere Kommunen. 
  7. Gibt es Voraussetzungen zur Teilnahme? Im ersten Schritt erhalten Schulen ein Angebot sich zu beteiligen, die bereits über eine zeitgemäße IT-Ausstattung verfügen und die mit ihrem Schulträger ein Medienkonzept ausgearbeitet haben. Voraussetzung für eine Teilnahme ist außerdem, dass der Schulträger das Projekt unterstützt, sich in den Schulgremien eine Mehrheit für eine Teilnahme am Projekt ausspricht und eine Bereitschaft seitens der Schulen besteht, ihre Erfahrungen an eine Partnerschule weiterzugeben. Es besteht die Möglichkeit in jedem Jahr in das Projekt einzusteigen. Mittel- und langfristig sollen so alle Kommunen und Schulen im Kreis das Angebot nutzen können.  
  8. Werden die Schulen durch das Projekt mit Hard- und Software ausgestattet? Nein, es handelt sich definitiv nicht um ein Ausstattungsprojekt! Die Projektmittel würden bei weitem nicht ausreichen, um den Bedarf für Breitbandanbindung, flächendeckendes W-LAN, Server, Präsentationsmedien und Endgeräte etc. an den Schulen im Kreis Gütersloh zu decken. Stattdessen geht es darum, die Verantwortlichen in den Schulen und den Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Medienentwicklungsplanung mit klaren pädagogischen Zielsetzungen voranzubringen und die Prozesse in den Schulen entsprechend zu gestalten.
  9. Befindet sich das Projekt in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten des Landes und der Region? Nein, es gibt eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro des Kreises Gütersloh, der Medienberatung, dem Kompetenzteam sowie den Schulträgern und der Schulaufsicht. Bestehende Initiativen und Maßnahmen werden unterstützt, nicht ersetzt. Mit dem Projekt sollen Parallelstrukturen vermieden, Synergien geschaffen und Kräfte gebündelt werden. Die Bezirksregierung Detmold befürwortet das Kooperationsvorhaben.

Über uns

Ihre Ansprechpartner im Projekt

Christian Ebel

Bertelsmann Stiftung
Telefon: +49 5241 81-81238
christian.ebel@bertelsmann-stiftung.de

Norbert Kreutzmann

Bildungsbüro im
Kreis Gütersloh
Telefon: +49 5241 85-1528
Norbert.Kreutzmann@gt-net.de

Rüdiger Bockhorst

Reinhard Mohn Stiftung
Telefon: +49 5241 80-41825
ruediger.bockhorst@reinhard-mohn-stiftung.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG, § 55 RStV

Verantwortlich für den Inhalt dieser Website:
Bertelsmann Stiftung
Carl-Bertelsmann-Str. 256
33311 Gütersloh
Tel: +49 5241 81-81139
Fax: +49 5241 81-681139
Web: http://www.bertelsmann-stiftung.de

Die Bertelsmann Stiftung ist eine selbstständige Stiftung des privaten Rechts im Sinne von Abschnitt 1 des Stiftungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Gütersloh. Die Bertelsmann Stiftung wird durch ihren Vorstand vertreten:

Vorstand:
Aart De Geus
Liz Mohn
Dr. Jörg Dräger
Dr. Brigitte Mohn

Vorsitzender des Kuratoriums:
Prof. Dr.-Ing. Werner J. Bauer

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bezirksregierung Detmold, Leopoldstr. 15, 32756 Detmold

UST ID: DE 126 76 8030

Inhaltlich verantwortlich:
Christian Ebel

Bildnachweis: 
Headerbild: Veit Mette
Alle anderen Fotos: Achim Multhaupt

Hosting:
iquer.net GmbH & Co. KG, Klingenderstr. 5, 33100 Paderborn, Fon: + 49 5251 7777 418 0, www.iquer.net


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