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Kommunaler Runder Tisch

Über die Runden Tische

An den Runden Tischen nehmen im Rahmen des Projekts die Schulleitungen der jeweiligen Schulen, der Schulträger mit unterschiedlichen Experten, z.B. auch aus dem IT-Bereich, die zuständigen Schulaufsichten der beteiligten Schulen, ein Medienberater, ein/e Mitarbeiter/-in des Zentrums für digitale Bildung und Schule (ZdB) und ein externer Moderator oder Moderatorin teil.

Die Runden Tische finden je nach Kommune in unterschiedlichen Zeitintervallen statt. Ihre Arbeit soll folgende Ziele erreichen:

     

  • Mit allen Zielgruppen wird ein gemeinsames Verständnis für die Entwicklungs- und Arbeitsprozesse geschaffen.
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  • Darauf aufbauend werden für alle Gruppen relevante Themen, wie beispielsweise Übergänge, Geräteausstattung usw. detaillierter besprochen und im Konsens Vereinbarungen getroffen.
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  • Auf Grundlage der Matrizen erfolgen Abstimmungen zu den jeweils kommunalspezifischen und/oder schulspezifischen Arbeitsschwerpunkten sowie dem geplanten Vorgehen und den dafür erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen.  
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  • Die Runden Tische dienen der Schaffung von Transparenz und Verständnis über die jeweiligen Entwicklungsstände, deren Unterschiedlichkeit und der Notwendigkeit, sie differenziert zu unterstützen.
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  • Die im Dialog erzielten Ergebnisse werden genutzt, um die Medienkonzepte der Schulen bzw. Medienentwicklungspläne der Schulträger – die in einer wechselseitigen Abhängigkeit zueinanderstehen – (weiter-)zu entwickeln.
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Für alle an den Runden Tischen beteiligten Akteure ergeben sich Vorteile. So können u.a. die Schulträger von diesem Format profitieren, indem sie übergreifende Absprachen mit allen zugeordneten Schulen treffen können. Darüber hinaus bietet sich eine zusätzliche Gelegenheit für alle Beteiligten, insbesondere für die Schulen untereinander, in den gemeinsamen Austausch zu kommen. Erfahrungen, Herausforderungen und hilfreiche Hinweise in Bezug auf Entwicklungsschritte können weitergegeben werden, sodass letztlich zahlreiche Synergieeffekte durch diese Struktur entstehen.

Da in der Bildungsregion Kreis Gütersloh mit dem Schuljahr 2019/20 nun in jeder Kommune ein Runder Tisch eingerichtet wurde, gibt es neben der Möglichkeit der Synchronisation von Prozessen innerhalb einer Kommune auch die seltene Möglichkeit, kommunenübergreifende Absprachen zu treffen. Unterschiede in den Medienkonzepten, die durch fehlende Absprachen zwischen benachbarten Kommunen entstehen könnten, können einen erheblichen Einfluss auf Schülerabwanderungen haben. Die daraus resultierenden Konkurrenzsituationen können durch Austauschformate auf Kreisebene und durch mehr Transparenz verringert oder sogar vermieden werden.

Thematisch hat in den Runden Tischen u.a. bereits ein Austausch über die Anschaffung und Finanzierung von Hard- und Software für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, verschiedene Möglichkeiten von Präsentationstechnik und Organisation des Supports stattgefunden.